Die Mitgliederversammlung war dieses Jahr mit einem reichhaltigen Mitmach-Angebot konzipiert worden:
- Ideenworkshop für Mitglieder
- Jugendworkshop zur Konzipierung einer „Jungen Akademie“
- Impulse und Diskussionsrunde zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen in Bayern für Mitglieder und Interessierte
- Mitgliederversammlung lt. Satzung
- und: gute Gespräche am Rande!
Nachfolgend nach und nach Eindrücke dieses Events, zu dem wir am 20. Mai 2026 in das BBIV-Bildungszentrum Stockdorf eingeladen hatten
Silke Franke (Stand: 22. Mai 2026, Aktualisierungen möglich)
Ideenworkshop
An vier Thementischen a la „World-Cafe“ diskutierten Freunde der Akademie Ideen zur Weiterentwicklung der Arbeitsweise und der Organisationsstruktur – herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Konzentrierte Teamarbeit

Manfred Miosga und Sören Schöbel nehmen die Anregungen ernst
Junge Akademie
Es wird spannend – die nächsten Jahre wird unsere Arbeit von einer „Jungen Akademie“ ergänzt!
Wir bedanken uns herzlich bei dem Schirmherr Tobias Reiß, 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags!
Seine Heimat ist der Landkreis Tirschenreuth, hier engagierte er sich bereits als Jugendlicher, z.B. als er bereits mit 17 Jahren eine Theatergruppe gründete, die es bis heute gibt.
Reiß weiß um die Belange der Ländlichen Räume und setzt sich nach wie vor für sie ein. Die vor über zehn Jahren gestartete Verlagerung von Behörden aus den Zenten in strukturschwächere ländliche Räume war, wie er sagt, „ein großes Thema“, sowohl dies politisch zu wollen wie auch in der Realisierung mit den Betroffenen. Doch es war ein wichtiger Beitrag zum Ziel der „gleichwertigen Lebensbedingungen in allen Teilregionen“. Reiß war Mitglied der gleichlautenden Enquete-Kommission.

Präsidiumsmitglied Barbara Wunder bei der Einführung des Workshops, der Ideen für eine „Junge Akademie“ erarbeiten sollte – nahm sich Zeit und blieb mit dabei: Tobias Reiß
Von der Jungen Akademie erhofft er sich Ideen, wie die ländlichen Räume jungen Menschen weiterhin eine Perspektive geben können. Er wünscht sich – in Rückbesinnung auf Leitgedanken von Alois Glück – ein Engagement, das über die Grenzen einer engen Defintion der eigenen Zuständigkeit hinaus geht. Sein Rat: „Seid Anwälte des ländlichen Raums, aber konstruiert keine Gegensätze, sondern sucht das Gemeinsame und stärkt euch gegenseitig“.
Diskussion zu den Kommunalwahlen in Bayern
Kommunen gelten als das Rückgrat der Demokratie. Dr. Michael Weigl (Politikwissenschaftler Uni Passau) und Hans-Peter Mayer (Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayer. Gemeindetags) lieferten in ihren Impulsen spannende Einschätzungen: Welche Trends lassen sich ableiten?

Michael Weigl: „Alles in Allem (noch) kein Erdrutsch, aber bemerkenswerte Trends – es wandelt sich!“ (Foto: Silke Franke)
Aus Praxissicht sprachen außerdem
• Frank Jakob, Bürgermeister der Stadt Teuschnitz in Oberfranken
und
• Renate Hans, Bürgermeisterin des Marktes Lehrberg in Mittelfranken
Sie stellen fest: Das Amt ist unglaublich spannend, aber die Leistung, das persönliche Engagement rund um die Uhr, wird oft gar nicht mehr anerkannt, sondern einfach als selbstverständlich angenommen.
Das Resmümee der Diskutanten: Es wird immer wichtiger zu erklären, was warum getan wird, um Kommunalpolitik transparenter und verständlicher dazustellen. Doch es gilt auch an die Eigenverantwortung der Bürger zu erinnern und sie zu aktivieren.
Ein Wunsch der BürgermeisterInnen: Das „Regionalbudget“ beibehalten oder gar ausbauen, denn mit diesen Mitteln können Kommunen relativ schnell etwas bewegen – Projekte, die die Bürger auch sehen und wahrnehmen.
Lesetipp in eigener Sache:
„Engagiert für Morgen“ – Tipps von und für BürgermeisterInnen
„land.mittag“ – Strategien für Kommunen
Vernetzung
Der schöne Teil an der Mitigliederversammlung: Die Berufung neuer Mitglieder
Weitere Berufungen:
- Kristan von Waldenfels, MdL
- Martin Geilhufe, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz
- Dirk Emtmann, Regierung von Oberfranken

Gespräche am Rande: Tobias Reiß und Matthias Simon

Die Mitglieder treffen ein und begrüßen sich






