Die bodenlose Stadt

Gemeinwohl sichern, Stadt gestalten – Boden als Konfliktfeld urbaner Transformation

Herausgeber: Laura Calbet Elias, Christian Molter, Felix Bentlin, Angela Million

Technische Universität Berlin (Organisation), Inst. Stadt- und Regionalplanung (ISR)

Viele Aspekte aktueller Stadtentwicklung sind „bodenlos“.  Dabei ist der Boden ein Schlüsselmotiv, um Klima- und Umweltbelange mit dem Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum in Einklang zu bringen. Dennoch liegt der Flächenverbrauch weit über dem Ziel, das vor mehr als 20 Jahre als nachhaltig erklärt wurde; die Wohnfläche pro Kopf steigt, weil ein Umzug in geeigneteren Wohnraum meist mit höheren Wohnkosten verbunden ist. Die Knappheit von Boden ist ein wiederkehrendes Motiv zahlreicher stadtpolitischer Diskurse.

Im Wintersemester 2024/25 haben Studierende von elf Hochschulen die »bodenlose Stadt« aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet – planerisch, rechtlich, sozial, kulturell und emotional. Darunter auch die Hochschule Coburg mit unserem Wiss. Kuratorium-Mitglied Prof. Mario Tvrtković. Ihm geht es insbesondere auch darum, dass die Bodenfrage als Planunungsfrage und als Ausbildungsgegenstand stärker etabliert werden soll – es sollte als Pflicht in die Curricula aufgenommen werden.

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