Arbeitsplätze aufs Land
Vor zehn Jahren hatte die Staatsregierung in der „Heimatstrategie“ eine Welle an Behördenverlagerungen in Bayern beschlossen. 60 Behörden mit mehr als 2.000 Arbeits- und Studienplätzen wurden aus der Landeshauptstadt und anderen Zentren in ländliche Regionen verlagert. Heimatminister Albert Füracker zog in einer Regierungserklärung eine „Erfolgsbilanz zur 1. Stufe der Behördenverlagerungen“ (siehe YouTube-Aufzeichung der Plenarsitzung des Bayer. Landtags).
Auch das BR-Fernsehen brachte einen Beitrag, hörte sich vor Ort bei Betroffenen um und fragte Experten, darunter Professor Holger Magel (ab Minute 5:35)
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„ein richtiger Schritt zur Stärkung der ländlichen Räume“.
Lesen Sie hier auch den aktuellen Fachbeitrag von Magel in der ZfV (pdf)
Zitat: „Wir verfügen in Deutschland über dezidierte Verfassungsaufträge, um gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land herzustellen. Auch wenn manche Kritiker meinen, diese seien im Ernstfall nicht allzu viel wert, so sind sie doch eine unübersehbare moralische Mahnung und ethische Verpflichtung, auf die sich Landentwickler berufen können!“
